NEUE ANSICHTEN ÜBER DAS WASSER


Im Geiste der freien und unvoreingenommenen Forschung, die Sheldrake in „Der Wissenschaftswahn“ propagiert, erforschen zahlreiche Wissenschaftler neue Wissensgebiete. Das Scientific and Medical Network (www.scimednet.org) beispielsweise ist eine Gruppe, die sich ausdrücklich dazu verpflichtet hat, ein geschütztes Forum für die kritische und unvoreingenommene Diskussion von Ideen zu bieten, die über konventionelle Paradigmen in Wissenschaft, Medizin und Philosophie hinausgehen.

Wasser ist eines der einfachsten Moleküle im Universum, das aus zwei seiner häufigsten Elemente, Wasserstoff und Sauerstoff, besteht. Gemessen an seinem Gewicht macht es mehr als die Hälfte jedes Menschen aus und ist für alles organische Leben unentbehrlich. Trotz seiner Einfachheit weist Wasser einige höchst ungewöhnliche Eigenschaften auf – ein bekanntes Beispiel ist die Tatsache, dass Eis tatsächlich eine geringere Dichte als flüssiges Wasser hat. Diese lebenswichtige Flüssigkeit hat im Laufe der Jahre zahlreiche Forscher in ihren Bann gezogen: Ein früher Pionier war der Österreicher Viktor Schauberger, der die Natur von Wirbeln im Wasser erforschte. Jüngste Arbeiten, die sich mit den elektrischen Eigenschaften von Wasser befassen, werden derzeit an der University of Washington unter der Leitung von Dr. Gerald Pollack, Professor für Bioingenieurwesen, durchgeführt. Seine Arbeit stellt mehrere wissenschaftliche Orthodoxien in Frage, darunter die Vorstellung, dass positive und negative elektrische Ladungen im Wasser getrennt bleiben können.

Pollacks Hauptaugenmerk liegt auf der Wechselwirkung zwischen Oberflächen und der unmittelbar angrenzenden Wasserschicht. Nach dem Einsatz verschiedenster Techniken zur Untersuchung dieser Schicht gelangten Pollack und seine Gruppe zu dem unerwarteten Schluss, dass die viele Millionen Moleküle umfassende Wasserschicht neben bestimmten Oberflächen stark strukturiert ist. Dieses „strukturierte Wasser“ verhält sich deutlich anders als das reine Wasser. Eine der interessantesten Beobachtungen ist, dass zwischen dem strukturierten Wasser und der Wassermasse ein Ladungsunterschied besteht, der eine Batterie bildet. Dieser Effekt könnte an einer der wichtigsten – und effizientesten – biochemischen Reaktionen unseres Planeten, der Photosynthese, beteiligt sein.

Die weitreichende Bedeutung von Pollacks Arbeit bedarf weiterer Untersuchungen. Sollte er beispielsweise Recht haben, dass die Zellen aller Lebewesen einen Anteil strukturierten Wassers enthalten und dieser durch Strahlungsenergie erhöht werden kann, ergeben sich daraus Implikationen für die Heilung durch die Nutzung des elektromagnetischen Spektrums. Pollack vermutet außerdem, dass die Strukturierung von Wasser durch Strahlung möglicherweise an der Entstehung des Lebens auf unserem Planeten beteiligt war.

Für mehr Informationen: Dr. Pollack's work, http://faculty.washington.edu/ghp/

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