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1. Zentren und Kraftdreiecke

Es gibt bekanntlich fünf nicht-heilige Planeten und sieben, die als heilige angesehen werden. Diese zwölf planetarischen Wesenheiten (mit ihren eigenen Zyklen, Krisen und Polarisationen) haben eine enge Beziehung zu den sieben Zentren. Die fünf Zentren entlang der Wirbelsäule haben eine Beziehung zu den fünf nicht heiligen Planeten, sind aber beim unentwickelten und durchschnittlichen Menschen fast völlig auf der Astralebene und im Astralkörper polarisiert. Man sollte folgendes beachten:

1. Zwei der nicht-heiligen Planeten (die Erde selbst und der Mond) sind mit zwei Zentren verbunden, die beim hochentwickelten Menschen keine besondere Bedeutung haben; diese Zentren sind:

a) Die Milz, welche die Pranaströme unseres eigenen Planeten aufnimmt, und die mit dem ätherischen und physischen Körper und deren physischer Beziehung zueinander zu tun hat.

b) Ein Zentrum in der Brust, das mit der Thymus-Drüse in Verbindung steht. Dieses wird beim fortgeschrittenen Menschen untätig, ist aber vor der Erweckung des Herzzentrums mit dem Vagusnerv verbunden.

2. Zwei andere nicht-heilige Planeten - Mars und Pluto - wirken in Zusammenhang mit dem Sakralzentrum (Mars) und dem Solarplexus (Pluto). Dieser letztere Planet wird im Leben desjenigen Menschen wirksam, der «in einem höheren Sinn lebendig wird; seine niedere Natur wandert in den Rauch und in die Dunkelheit des Pluto, der den niederen, brennenden Grund regiert, damit der Mensch in Wahrheit im höheren Land des Lichts leben kann.

3. Die Sonne (die hier für Vulkan, einen heiligen Planeten, steht) beherrscht ein Zentrum [79] vor der Kehle, das zu den Neben-Schilddrüsen Beziehung hat, nicht aber zur Schilddrüse selbst, denn diese ist mit dem Kehlzentrum verbunden. Dieses Zentrum vor der Kehle kommt ausser Gebrauch, wenn die schöpferische Epoche der Kehltätigkeit beginnt. Es wirkt als «Vermittler» zwischen den höheren und niederen Zeugungsorganen (zwischen dem Sakral- und Kehlzentrum) und führt schliesslich zu der bewusst schöpferischen Tätigkeit der wirkenden Seele. Vulkan war einer der ersten schöpferischen Arbeiter unter den Menschen; er hatte auch eine Beziehung zu «Kain, der seinen Bruder tötete». Dem intuitiven Schüler dürfte es nicht schwerfallen, welche diesen uralten Mythen zugrundeliegende Symbolik auszudeuten.

Einige der Aufgaben, denen ich mich in diesem Abschnitt unserer «Abhandlung über die Sieben Strahlen» widmen möchte, sind folgende:

1. Warum bringen sich fünf der sieben Strahlen durch zwei Planetengruppen - heilige und nicht-heilige - zum Ausdruck und welche Zentren beherrschen diese beiden Strahlengruppen? Wir werden also zueinander in Beziehung setzen:

a) Die sieben Zentren im menschlichen Ätherkörper.

b) Die sieben Zentren der vierten Schöpferischen Hierarchie, deren Ausdrucksform die sieben Rassen sind.

c) Die sieben planetarischen Zentren.

d) Die sieben und die fünf Planeten, die als Energiezentren im Sonnensystem für die Energie der zwölf Tierkreis-Konstellationen empfänglich sind.

Wir werden diese planetarischen Zentren von zwei Gesichtspunkten aus studieren:

a) Vom orthodoxen Gesichtspunkt.

b) Vom Gesichtspunkt der Jüngerschaft und der Einweihung.

2. Die Betrachtung der Energien der drei Haupt-Sternbilder; jede von diesen strömt durch drei Tierkreis-Konstellationen, und so bilden sie [80] alle zusammen grosse, ineinandergreifende Kräftedreiecke. Auf diese Weise sind neun Tierkreis-Sternbilder beteiligt, die ihrerseits ihre Energien zu drei grossen Kraftströmen auf dem Einweihungspfad vereinigen und verschmelzen. Diese drei Ströme fliessen durch:

a) Löwe, Steinbock, Fische, zu

b) Saturn, Merkur und Uranus (Mond), von dort zu

c) Kopf-, Ajna- und Herzzentrum, und weiter zu

d) Kehle, Solarplexus und Basis der Wirbelsäule.

Man sollte beachten, dass das Sakralzentrum und die Milz hauptsächlich mit der planetarischen Ausstrahlung der Erde selbst verbunden sind.

3. Die Betrachtung der drei grossen kosmischen Kreuze:

Das Kardinalkreuz                                 Das fixe Kreuz                                 Das veränderliche Kreuz

a) Einweihung                                         Jüngerschaft                                    Evolution

b) Der planetarische Logos                  Die Menschheit                               Die Naturreiche

c) Kosmische Einweihung                     Solare Einweihung                          Planetarische Einweihung

d) Geist                                                     Seele                                                 Körper

e) Leben                                                    Bewusstsein                                   Form

f) Monade                                                 Ego                                                   Persönlichkeit

g) Drei Einweihungen                             zwei Einweihungen                      Gewöhnlicher Mensch

(Eingeweihte)                                             (Jünger)

Ausserdem soll die Beziehung dieser drei Kreuze zu den zwölf Planeten sowie der allgemeine Wirkungsbereich der inkarnierten Seele besprochen werden.

4. Das Thema: Die wechselseitigen Beziehungen zwischen den drei Gruppen der herrschenden Planeten, die in Tabelle VI angegeben sind. Diese Planeten sind in ihrer Gesamtwirkung die Werkzeuge der Vollzugsorgane, durch welche die Absichten Gottes verwirklicht werden.

Bevor ich nun mit [81] den mehr technisch-methodischen Aspekten unseres Themas fortfahre, möchte ich das Thema des Tierkreises, dessen Geschichte und Symbolik, zunächst mehr vom philosophischen und spirituellen Gesichtspunkt aus behandeln und ein subjektives Bild vom Fortschritt des Menschen geben, der «unter dem vorwärtsdrängenden Lauf der Sonne auf dem Pfad des Lebens weiterschreitet». Dies ist ein technischer Ausdruck und bezieht sich auf die Wirksamkeit einer Sonne, eines Planeten, einer Hierarchie oder eines Menschen, die eintritt, wenn nach einem «Augenblick der Krise» eine «Periode der Polarisation» folgt, die unvermeidlich zu einem neuen Aufschwung und Drang nach vorwärts führt. Diese drei Worte - Krise, Polarisation und Aufschwung - sind die Grundlage für das Gesetz der Zyklen und beherrschen die Evolution. Vom Standpunkt der Menschheit aus ist die Reise der Sonne um den Tierkreis anscheinend ein langsamer und schwerfälliger Vorgang, der (auf der Zeitebene) annähernd 25'000 Jahre dauert. Vom Gesichtspunkt der inneren Schau ist es ein Dahinstürmen rings um den Pfad des Lebens, das nur einen Augenblick dauert und «Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft in der strahlenden Glorie des vollbrachten Werkes auslöscht».