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EINLEITENDE FRAGEN - Teil 2

Die Fussnoten des Buches sind als Pdf integriert. Klicken Sie auf die Nummern,  z.B.  (*C3] .......usw. 

2. Seine innere Anordnung, die das Einflussgebiet jedes einzelnen Atoms umfasst.

3. Seine Lebensbetätigung, oder in welchem Grad das Leben im Zentrum das Atom beseelt, was im gegenwärtigen Stadium nur mehr oder weniger der Fall ist.

4. Seine siebenfache innere Ökonomie, die sich noch im Stadium der Evolution befindet.

5. Seine am Ende zu erwartende innere Synthese durch Verwandlung der sieben in die drei.

6. Seine Gruppenbeziehung.

7. Seine Entwicklung des Bewusstseins oder der Empfänglichkeit (für die Aussenwelt).

Nachdem wir obige Tatsachen vom Atom angenommen haben, können wir den Gedanken nunmehr im gleichen Sinn auf den Menschen ausdehnen.

Ein Mensch.

1. Ein Mensch ist seiner Form nach kugelähnlich, er erscheint als runder Grenzring, als eine Sphäre von Materie mit einem Lebenskern im Zentrum. Bei dieser Annahme betrachten wir den [248] wahren Menschen in seiner eigentlichen Stellung als das Ego mit seiner Manifestationssphäre, dem Kausalkörper - jenem Körper, der den mittleren Treffpunkt zwischen Geist und Materie bildet.

2. Ein Mensch enthält abgesonderte Atome in sich, die in ihrer Gesamtheit seine objektive Gestalt auf den Ebenen seiner Manifestation bestimmen. Alle diese Atome sind von seinem Leben und seinem beharrlichen Willen zum Sein beseelt; alle vibrieren im Einklang mit der von dem betreffenden Menschen erreichten Evolutionsstufe. Von höheren Ebenen aus gesehen erscheint der Mensch als eine Sphäre (oder als Sphären) abgesonderter Materie, die nach einem gewissen Zeitmass schwingt, eine gewisse Färbung aufweist und nach einem bestimmten Schlüssel rotiert - dem Schlüssel seines Lebenszyklus.

3. Ein Mensch zeichnet sich durch seine Betätigung auf einer oder auf mehreren Ebenen in den drei Welten aus und weist folgende Qualitäten auf:

a. Rotationsbewegung, oder seinen besonderen Kreislauf auf dem Lebensrad, um seinen egoischen Pol herum.

b. Kritisches Unterscheidungsvermögen oder die Fähigkeit, zu wählen und Erfahrung zu gewinnen.

c. Fähigkeit zu evolutionärem Fortschritt, zu erhöhter Vibration und zur Fühlungnahme.

4. Ein Mensch birgt drei Hauptprinzipien in sich - Wille, Liebe-Weisheit und aktive Intelligenz oder Anpassungsfähigkeit - und deren Absonderung in die sieben untergeordneten Prinzipien. Sie machen zusammen die schliesslichen Zehn der vollendeten Manifestation aus und stehen im Begriff ihrer Belebung, sind aber noch nicht zu vollem Ausdruck gelangt. Nur vier Prinzipien sind im Menschen tätig, und er steht im Begriff, das fünfte oder manasische Prinzip zu entwickeln. Bemerkenswert ist die vollendete Analogie zwischen dem Menschen im Sinn der niederen Quaterne, die das Denkprinzip entwickelt, und dem Atom mit seinen vier aktiven Spirillae und der fünften, die sich im Stadium der Stimulierung befindet.

5. Ein Mensch gehorcht dem Gesetz der Anziehung, hat sich durch das Gesetz der Ökonomie entwickelt und gerät allmählich [249] unter den Einfluss des Gesetzes der Synthese. Ökonomie bestimmt die materielle Entwicklung, die sein Bewusstsein weniger beansprucht; Anziehung bestimmt seine Verbindung mit anderen Einheiten oder Gruppen, und Synthese ist das Gesetz seines inneren Selbstes, des Lebens innerhalb der Form.

6. Der Mensch findet seinen Platz innerhalb der Gruppenform. Egoische Gruppen und die Himmlischen Menschen werden durch den Zusammenschluss von Menschen- und Deva-Einheiten gebildet.

7. Seine Empfänglichkeit für Anregung von aussen her:

a. Elektrische Anregung, die seine äussere Form oder pranische Reaktion beeinflusst.

b. Magnetische Anregung, die auf sein subjektives Leben einwirkt. Sie geht von seiner egoischen Gruppe aus und später von dem Himmlischen Menschen, in dessen Körper er eine Zelle bildet.

c. Die vereinte Einwirkung dieser beiden Stimulierungen, die stetiges Wachstum und Entwicklung verursachen.

Ein Mensch kennzeichnet sich demnach durch:

1. Seine sphärenartige Gestalt. Sein Grenzring ist klar umrissen und sichtbar.

2. Seine innere Anordnung; die Gesamtsphäre seines Einflusses befindet sich im Stadium der Entwicklung. Derzeit ist diese Sphäre beschränkt und sein Betätigungsfeld klein. In dem Mass, in dem der egoische Körper sich entwickelt, erweitert der Lebenskern im Zentrum die Reichweite seiner Kontrolle, bis das Ganze seinem Gesetz gehorcht.

3. Seine Lebensaktivität oder in welchem Mass er zu irgendeiner gegebenen Zeit Eigenbewusstsein an den Tag legt oder seine dreifache niedere Natur beherrscht.

4. Seine siebenfache innere Ökonomie; die Entwicklung seiner sieben Prinzipien.

5. Seine am Ende stattfindende [250] innere Synthese, bei der es unter dem Einfluss der drei Gesetze zum Zusammenschluss der sieben in die drei, und später in den einen kommt.

6. Seine Gruppenbeziehung.

7. Seine Entwicklung von Bewusstsein, von Empfänglichkeit für Kontakt mit der Aussenwelt, was demnach zunehmendes Gewahrsein bedingt.

Ein Himmlischer Mensch [*C3].

1. Jeder Himmlische Mensch erscheint ebenfalls in sphärenartiger Gestalt. Gleich, wie das Atom und der Mensch hat auch er seinen Grenzring, der den gesamten planetarischen Evolutionsablauf umfasst. In seinem Fall entspricht die dichte physische Planetenkugel dem physischen Körper eines Menschen und dem Atom auf der physischen Ebene. Jeder Grundplan oder Evolutionsablauf von sieben Ketten ist der Lebensausdruck einer Wesenheit, die ihn - so, wie der Mensch seinen Körper - in Anspruch nimmt, um eine Erscheinungsform anzunehmen und Erfahrung zu sammeln.

2. Ein Himmlischer Mensch [251] enthält in sich das, was den Zellen innerhalb der Ausdrucksträger eines menschlichen Wesens entspricht. Die Atome oder Zellen in seinem Körper bestehen aus der Summe der Deva- und Menscheneinheiten, die nach seinem Grundton vibrieren und dem Taktmass seines Lebens gehorchen. Sie alle werden durch seinen Willen zum Dasein zusammengehalten und beseelt, und alle vibrieren entsprechend der von ihm erreichten Evolutionsstufe. Vom kosmischen Standpunkt aus erscheint ein Himmlischer Mensch als eine Sphäre wundersamen Lebens, deren Einflussbereich die Schwingungsfähigkeit eines ganzen planetarischen Grundplanes umfasst. Er vibriert nach einem gewissen Zeitmass, das sich an der Aktivität des Lebens ermessen lässt, das im Zentrum der Sphäre pulsiert; der gesamte planetarische Grundplan weist eine bestimmte Färbung auf und rotiert nach einem festgesetzten Schlüssel, nämlich dem Schlüssel seines Lebenszyklus innerhalb des noch grösseren Mahamanvantaras oder des logoischen Zyklus.

3. Ein Himmlischer Mensch zeichnet sich durch seine Aktivität auf einer der sogenannten Triaden-Ebenen (Atma-Buddhi-Manas) aus, in gleicher Weise wie ein Mensch sich durch seine Aktivität auf einer Ebene (mental-astral-physischen) in den drei Welten kennzeichnet. Am Ende erlangt ein Mensch auf allen dreien Eigenbewusstsein. Am Ende ist ein Himmlischer Mensch auf den drei höheren Ebenen voll eigenbewusst. Jeder Vorwärtsbewegung oder verstärkten Vitalität in der menschlichen Gesamtheit in den drei Welten entspricht eine analoge Aktivität auf den drei höheren Ebenen. Das Leben, das die Gruppen oder Himmlischen Menschen beseelt, und das Leben der Atome oder Menschen, die gruppenweise die Einheiten bilden, beeinflussen sich wechselseitig in einer Weise, die zugleich geheimnisvoll und wundersam ist. Ein Himmlischer Mensch weist auf seinen eigenen Ebenen ebenfalls folgende Qualitäten auf:

Rotationsbewegung, oder die besondere Art, wie er um sein Lebensrad, einen planetarischen Grundplan, und damit um seinen egoischen Pol kreist.

Kritisches Unterscheidungsvermögen [252] oder die Fähigkeit, zu wählen und dadurch Erfahrung zu sammeln. Himmlische Menschen sind die Verkörperung des Manas oder der Intelligenz (daher auch ihre Bezeichnung als Göttliche Manasaputras), die versteht, auswählt und ablehnt, und auf diese Weise Wissen und Eigenbewusstsein erlangt. Diese manasische Fähigkeit entwickelten Sie in früheren Kalpas oder Sonnensystemen. Ihr jetziges Streben und Vorhaben geht dahin, die bereits entwickelten Fähigkeiten zu verwerten, um spezifische Wirkungen zu erzielen und bestimmte Ziele zu erreichen.

Fähigkeit zu evolutionärem Fortschritt, zu erhöhter Vibration, zur Erlangung von Wissen und zur Kontaktgewinnung. Diese erhöhte Vibration ergibt sich stufenweise im Lauf der Evolution und schreitet von Zentrum zu Zentrum fort, so, wie im Menschen und im Fall der Atom-Spirillae. Die Himmlischen Menschen streben danach, gleichartigen Kontakt miteinander zu erringen und schliesslich ihre getrennten Identitäten in die Eine Identität zusammenfliessen zu lassen, aber zu gleicher Zeit volles Eigenbewusstsein oder individuelle Selbstwahrnehmung beizubehalten.

4. Ein Himmlischer Mensch enthält in sich drei Hauptprinzipien - Wille, Liebe-Weisheit, Intelligenz, und deren Manifestation vermittels der in der okkulten Literatur so oft erwähnten sieben Prinzipien. Sie zusammen machen die zehn seiner schliesslichen Vollendung aus, denn die sieben lösen sich in die drei, und die drei zum einen auf.

Jeder Himmlische Mensch besitzt natürlich seine Primärfärbung oder sein Grundprinzip, so, wie der Mensch und das Atom. Des Menschen Primärfärbung oder Prinzip ist das des Himmlischen Menschen, in dessen Körper er eine Einheit bildet. Er hat ausserdem (gleichwie der Himmlische Mensch) die zwei anderen Hauptprinzipien und deren Absonderung in die sieben, wie früher erwähnt. Das Atom hat als Primärfärbung oder Prinzip das gleiche wie der egoische Strahl des Menschen, in dessen Körper es Platz findet. Das gilt natürlich für das physische Atom im menschlichen Körper. Diese Färbung zeigt sich als die Schwingung, die den [253] Rhythmus der drei Haupt- und der sieben Nebenspirillae bestimmt.

Bislang kommen nur vier Prinzipien in den Himmlischen Menschen einigermassen zum Ausdruck, obwohl Einer von ihnen den anderen ziemlich voraus ist und bereits das fünfte Prinzip zu angemessener Schwingung gebracht hat, während gewisse andere noch dabei sind, das vierte zu vervollkommnen. Der Himmlische Mensch unserer Kette vibriert bis zu einem gewissen Grad im Einklang mit dem fünften Prinzip, oder Er steht wenigstens im Begriff, es zum Leben zu erwecken. Seine vierte Schwingung oder sein viertes Prinzip ist in dieser vierten Runde oder diesem Zyklus und auf diesem vierten Erdball geweckt, wenn auch noch nicht so wirksam, wie das in der fünften Runde der Fall sein wird. Die gegenwärtigen Schwierigkeiten des Planeten beruhen zum grossen Teil darauf, dass die höhere oder fünfte Schwingung jetzt aktiv wird, die erst im nächsten oder fünften Zyklus voll entwickelt und überschritten werden wird. Der Vergleich mit dem Menschen und dem Atom trifft wiederum zu, wenn auch nicht in genauen Einzelheiten.

5. Ein Himmlischer Mensch gehorcht dem Gesetz der Anziehung, ist über das Gesetz der Ökonomie hinaus und gerät in beschleunigtem Mass unter den Einfluss des Gesetzes der Synthese. Bemerkenswert ist also das stete Anwachsen des Einfluss-Niveaus sowie folgende Feststellung:

Erstens. Das Gesetz der Ökonomie ist das Grundgesetz des Atoms. Das Gesetz der Anziehung steht im Begriff, die Kontrolle über das Atom zu übernehmen. Das Gesetz der Synthese macht sich nur wenig im Leben des Atoms fühlbar. Es ist das Gesetz des Lebens.

Zweitens. Das Gesetz der Anziehung ist das Grundgesetz des Menschen. Das Gesetz der Ökonomie ist für den Menschen ein untergeordnetes Gesetz. Es beherrscht die Materie seiner Träger. Das Gesetz der Synthese beginnt immer fühlbarer zu werden.

Drittens. Das Gesetz der Synthese ist das Grundgesetz eines Himmlischen Menschen. Das Gesetz der Anziehung ist voll in Kraft. Das Gesetz der Ökonomie ist überwunden.

Der dichte physische Körper ist für einen Himmlischen Menschen kein Prinzip, deshalb gilt das Gesetz der Ökonomie für ihn als überwunden. Das Gesetz der Anziehung bestimmt den materiellen Vorgang der [254] Formgestaltung. Das Gesetz der Synthese ist das Gesetz seines Daseins.

6. Ein Himmlischer Mensch findet seinen Platz innerhalb der logoischen Gruppen und strebt danach, seine Stellung unter den sieben klar zu erkennen und dadurch der Einheit immer näherzukommen.

7. Seine Empfänglichkeit für äussere Anregung. Vom begrenzten menschlichen Standpunkt aus betrachtet berührt das Bereiche, die dem menschlichen Intellekt noch verschlossen sind.

Es handelt sich um:

Elektrische Anregung, die Fähigkeit, auf solare und dazu parallel laufende planetarische Strahlung zu reagieren.

Magnetische Anregung, die auf sein subjektives Leben einwirkt. Diese Strahlung stammt aus Quellen, die ganz und gar ausserhalb des Systems liegen. Dabei lassen sich folgende Tatsachen feststellen:

Magnetische Anregung des physischen Atoms geht vom Menschen auf verschiedenen Stufen der Astralebene aus und wird später einmal von buddhischen Ebenen ausgehen.

Magnetische Anregung des Menschen geht von den Himmlischen Menschen aus buddhischen, und später aus monadischen Bereichen aus.

Magnetische Anregung eines Himmlischen Menschen kommt von ausserhalb des Systems, von der kosmischen Astralebene her, wobei der gemeinsame Einfluss dieser Anregungen stete innere Entwicklung herbeiführt.

Ein Himmlischer Mensch kennzeichnet sich demnach durch:

1. Seine sphärenartige Gestalt. Sein Grenzring ist während seines objektiven Daseins klar umrissen und sichtbar.

2. Seine innere Anordnung und seine Einflusssphäre oder jene Aktivität, welche die planetarische Kette beseelt.

3. Seine geistige Lebenskontrolle zu irgendeiner gegebenen Zeitperiode. Es ist dies die Macht, mit der er seine siebenfältige Natur beseelt. Bemerkenswert ist der erhöhte Einfluss im Vergleich zum dreifachen Radius eines Menschen.

4. Seine schliessliche Synthese [255] aus den sieben in die drei und dann in den einen. Sie bezieht sich auf die Verdunkelung der Planetenkugeln und die harmonische Vereinigung der sieben Prinzipien, die jede Kugel entwickelt.

5. Seine gesetzmässige Evolution und daraus folgende Entwicklung.

6. Seine Gruppenbeziehung.

7. Seine Entwicklung von Bewusstsein und Gewahrsein.

Zum Schluss müssen wir diese Ideen auf den Logos ausdehnen und feststellen, wie weit die Analogie sich weiterverfolgen lässt. Die Bemerkungen, die sich mit magnetischer und elektrischer Stimulierung befassen, bringen uns unvermeidlich zur Betrachtung des Feuers, der Grundlage und Quelle allen Lebens, zurück.

Ein Sonnenlogos.

1. Ein Sonnenlogos, der Erhabene Herr der Himmel, ist ebenfalls von sphärenartiger Gestalt. Sein Machtbereich umfasst den gesamten Umkreis des Sonnensystems und all das, was zur Einflusssphäre der Sonne gehört. Die Sonne nimmt eine Stellung ein, die der des Lebenskernes im Zentrum des Atoms analog ist. Diese Sphäre umfasst in ihrer Peripherie die sieben Planetenketten und die zur Synthese bringenden drei, die zusammen die zehn der logoischen Manifestation ausmachen. Die Sonne ist der physische Körper des Sonnenlogos, sein Manifestationskörper; sein Leben durchflutet zyklisch die sieben (planetarischen) Grundpläne im gleichen Sinn wie das Leben eines planetarischen Logos siebenmal um seinen Grundplan von sieben Ketten herumkreist. Jede Kette nimmt eine Stellung ein, die der einer Planetenkugel innerhalb einer Planetenkette analog ist. Bemerkenswert ist die Schönheit der Entsprechung, zugleich aber auch die Abwesenheit einer ins einzelne gehenden Analogie [*C4].

2. Ein Sonnenlogos enthält in sich, als Atome innerhalb seines Manifestationskörpers, alle Gruppen jeder Art, von der involutionären Gruppenseele bis zu den egoischen Gruppen auf der Mentalebene. Als [256] belebende Zentren seines Körpers besitzt er die sieben Hauptgruppen oder die sieben Himmlischen Menschen, die ihren Einfluss nach allen Teilen der logoischen Sphäre hin ausstrahlen, und die in sich alle geringeren Lebensformen, die geringeren Gruppen-, Menschen- und Deva-Einheiten, Zellen, Atome und Moleküle verkörpern.

Von kosmischen Stufen aus gesehen kann man sich die Sphäre des Logos als einen vibrierenden Feuerball von erhabener Herrlichkeit vorstellen, der in seinem Einflusskreis die planetarischen Sphären enthält, die ihrerseits vibrierende Feuerbälle sind. Der Erhabene Herr der Himmel vibriert in einem immer schnelleren Zeitmass; das gesamte System weist eine bestimmte Färbung auf - die Farbe des Lebens des Logos, des Einen Göttlichen Strahls; und das System kreist in einem bestimmten Rhythmus, nach dem Schlüssel des grossen Kalpa oder Sonnenzyklus, und es dreht sich um seinen zentralen Sonnenpol.

3. Der Sonnenlogos zeichnet sich durch seine Tätigkeit auf allen Ebenen des Sonnensystems aus; er ist die Gesamtsumme aller Manifestation, vom niedrigsten und dichtesten physischen Atom bis hinauf zum strahlendsten kosmisch-ätherischen Dhyan Chohan. Dieses siebenfache Schwingungsmass ist der Schlüssel der niedrigsten kosmischen Ebene; der Puls seines Rhythmus macht sich auf der kosmischen Astralebene fühlbar und erweckt ein ganz schwaches Echo auf der kosmisch-mentalen Ebene. So ergibt sich eine gewisse Parallele zwischen dem logoischen Dasein auf kosmischen Stufen und dem Leben eines Menschen in den drei Welten, den niedrigsten Ebenen des Systems.

Auf seinen eigenen Ebenen zeigt der Logos ebenfalls:

Erstens. Rotationsbewegung. Sein Leben, das die Zyklen eines Brahmatages durchmacht, bewegt sich in Spiralen um sein grösseres Rad herum, d.h. um die zehn Grundpläne eines Sonnensystems.

Zweitens. Kritisches Unterscheidungsvermögen. Seine erste Tat bestand bekanntlich darin, die zur Manifestation benötigte Materie auszuwählen. Diese Wahl war [257] bedingt durch:

Kosmisches Karma.

Schwingungsfähigkeit.

Entsprechende Färbung oder Qualität.

Zahlenmässige Faktoren, die mit kosmischer Mathematik zusammenhängen.

Er ist die Verkörperung des kosmischen Manas, und durch Anwendung dieser Denkfähigkeit sucht er - mittels der beseelten Form - seinem kosmischen Kausalkörper auch die Qualität der Liebe-Weisheit einzubauen.

Drittens. Fähigkeit zu evolutionärem Fortschritt, zu erhöhter Vibration und zur Erlangung von vollem Eigenbewusstsein auf kosmischen Stufen.

4. Der Sonnenlogos enthält in sich die drei Hauptprinzipien oder Aspekte, und deren Absonderung in sieben Prinzipien. Sie zusammen machen die Zehn seiner schliesslichen Vollendung aus und werden am Ende vereint zum einen vollendeten Prinzip der Liebe-Weisheit. Dieses Endprinzip ist seine Primärfärbung. Jedes (untergeordnete) Prinzip verkörpert sich in einem der (planetarischen) Grundpläne und kommt durch einen der Himmlischen Menschen zur Auswirkung. Bislang kommen nur vier Prinzipien einigermassen zum Ausdruck, denn die Evolution des Logos läuft parallel zu jener der Himmlischen Menschen.

5. Der Sonnenlogos gehorcht dem Gesetz der Synthese. Er hält alles in synthetischer Einheit oder Gleichartigkeit zusammen. Sein subjektives Leben gehorcht dem Gesetz der Anziehung; seine materielle Form gehorcht dem Gesetz der Ökonomie. Er gerät allmählich unter den Einfluss eines anderen, dem Menschen noch unverständlichen, kosmischen Gesetzes, das nur den höchsten Eingeweihten enthüllt wird.

6. Der Sonnenlogos steht im Begriff, seinen Platz innerhalb des grösseren Systems festzustellen, in welchem er eine Stellung einnimmt, die dem eines Himmlischen Menschen innerhalb eines Sonnensystems entspricht. Er sucht erstens einmal das Geheimnis seines eigenen Daseins zu ergründen und volles Eigenbewusstsein zu erlangen; zweitens den Ort und die Stellung seines Gegenpoles herauszufinden; und drittens sich mit diesem Gegenpol zu verschmelzen. [258] Das ist die kosmische Hochzeit des Logos.

7. Ein Sonnenlogos zeichnet sich durch seine Empfänglichkeit für äussere Anregung aus. Dabei handelt es sich um:

Elektrische Anregung oder seine Empfänglichkeit für elektrisch-fohatische Kraft, die von anderen Sternzentren ausgeht, die das Wirken unseres Systems und dessen Bewegungen im Raum im Verhältnis zu anderen Konstellationen wesentlich bestimmt.

Magnetische Anregung, die auf sein subjektives Leben einwirkt und von gewissen kosmischen Zentren ausgeht, auf welche die Geheimlehre hinweist. Diese Zentren haben ihren Ursprung auf kosmisch-buddhischen Ebenen.

Die vereinte Wirkung beider Arten von Anregung führt zu steter Entwicklung.

Der Sonnenlogos kennzeichnet sich durch:

1. Die sphärenartige Erscheinung seines manifestierten Daseins. Sein solarer Grenzring ist klar umrissen und erkennbar. Bis jetzt lässt sich das nur durch das Bestreben beweisen, die Reichweite der subjektiven Kontrolle dadurch festzustellen, dass man das Ausmass der solaren Einflusssphäre oder die magnetische Anziehungskraft der Sonne auf andere, geringere Körper, die sie im Kreislauf um sich herum festhält, abschätzt.

2. Die Aktivität des Lebens, das die zehn (planetarischen) Grundpläne beseelt.

3. Das Ausmass an Kontrolle, die der Logos zu irgendeiner Zeit ausübt.

4. Die schliessliche Synthese der sieben Grundpläne in die drei, und dann in den einen. Das betrifft die Verdunkelung der Grundplan-Systeme und die Vereinigung der sieben Prinzipien, die sie verkörpern.

5. Seine Unterwerfung unter das Gesetz seines Daseins.

6. Seine Gruppenbeziehung.

7. Seine Bewusstseinsentwicklung, die zeitlich durch den Grad der Entfaltung aller Bewusstseins-Einheiten innerhalb seines Körpers bestimmt wird.

Damit haben [259] wir ganz kurz die sich zwischen den früher erwähnten vier Faktoren ergebenden Analogien verfolgt und die Frage in grossen Zügen beantwortet. Wenn das Gesagte durchdacht wird, sollte es viel zur Entfaltung der mentalen Auffassung des Lesers beitragen und ihm die Schönheit des solaren Gesamtplanes begreiflicher machen.

VI. Was ist der Denkaspekt? Warum ist das manasische Prinzip so wichtig? Wer sind die Manasaputras?

Damit berühren wir das tiefste Geheimnis des gesamten manifestierten Sonnensystems - das H. P. B. das Mysterium der Elektrizität nennt [*C5]. Es steht in engstem Zusammenhang mit dem Leben Gottes, wie es durch seine sieben Zentren, die sieben Himmlischen Menschen, die Göttlichen Manasaputras zum Ausdruck kommt. Dieses Problem ist exoterisch noch nicht lösbar, und der Allgemeinheit kann darüber nur wenig Aufschluss erteilt werden. Dafür gibt es drei Gründe:

Erstens erlaubt das vom Menschen erreichte Entwicklungsstadium ihm kein richtiges Verständnis für diese Abstraktionen.

Zweitens wird der grössere Teil der überhaupt möglichen Erklärung erst den Eingeweihten enthüllt, welche die dritte Einweihung hinter sich haben, und selbst dann nur in sehr vorsichtiger Weise.

Drittens ist die Enthüllung der engen Verbindung zwischen Denkvermögen und Fohat oder Energie, oder zwischen Gedankenkraft und elektrischen Phänomenen - der Wirkung des fohatischen Impulses auf Materie - mit Gefahr verknüpft; das (wenn ich so sagen darf) fehlende Glied in der Gedankenkette, welche die Phänomene mit deren ursprünglichem Impuls verbindet, kann erst dann unbedenklich mitgeteilt werden, wenn die Brücke zwischen dem höheren und dem niederen Denken hinreichend ausgebaut ist. Wenn das Niedere unter der Kontrolle des Höheren steht, oder wenn die Quaterne in die Triade übergeht, dann können dem Menschen die restlichen vier Grundsätze anvertraut werden. Drei davon sind für uns im Vorwort zur Geheimlehre [*C6] niedergelegt worden, und [260] in dem Mass, in dem sich das Verständnis für Psychologie weiterentwickelt, ermöglicht die Enthüllung der drei das Auftauchen des vierten. Die übrigen drei sind esoterisch und müssen es so lange bleiben, bis der Mensch aus eigener Kraft seine geistige Entwicklung vorangebracht, die Brücke zwischen dem höheren und dem niederen Denken erbaut, den Schrein im Tempel Salomons für das Licht Gottes bereitet und sich dazu angeschickt hat, in altruistischer Weise zur Förderung des logoischen Evolutionsplanes beizutragen.

Wenn diese Qualitäten sich im Menschen hervorragend bemerkbar machen und er die Ernsthaftigkeit seines Willens zum Dienen bewiesen hat, dann wird ihm der Schlüssel anvertraut werden und er wird die Methode entdecken, wie ein elektrischer Impuls, der als Hitze, Licht und Bewegung in Erscheinung tritt, beherrscht und ausgenutzt werden kann; er wird die Quelle des ursprünglichen Impulses in ausserhalb des Systems gelegenen Zentren entdecken und den grundlegenden Rhythmus erkennen. Dann und erst dann wird er zum wahrhaft intelligenten Mitarbeiter werden, und er wird (dadurch, dass er sich dem in den drei Welten herrschenden Gesetz entzieht) das Gesetz innerhalb der niederen Sphären selbst handhaben.

1. Das Wesen der Manifestation.

Hier sind drei wichtige Fragen wie eine einzige zu behandeln, da sie alle zum gleichen Thema gehören und alle mit der Tatsache intelligenter Objektivität zu tun haben. Wenn wir die dreifache Frage vielleicht umschreiben und auf das Niveau mikrokosmischer Objektivität herunterbringen, dürfte das Problem gar nicht so verwickelt erscheinen. Es liesse sich wie folgt ausdrücken:

Was ist der Denkaspekt eines menschlichen Wesens? Warum ist sein Denkvermögen und Denkvorgang von solcher Wichtigkeit? Wer ist der Denker?

Der Mensch ist seinem eigentlichen Wesen nach die höhere Triade, die durch eine sich allmählich entwickelnde Form, den egoischen oder Kausalkörper, zur Auswirkung kommt und dabei die niedere dreifache Persönlichkeit als Mittel benutzt, um mit den niederen drei Ebenen in Kontakt zu kommen. All das hat lediglich den Zweck, vollkommenes Eigenbewusstsein zu entwickeln. Über der [261] Triade steht die Monade oder der Vater im Himmel - ein Punkt der Abstraktion vom Gesichtspunkt des Menschen auf der physischen Ebene. Für den Menschen bildet die Monade das Absolute, und sie steht im gleichen Verhältnis zu ihm wie der unabgesonderte Logos zur Dreifaltigkeit, den drei Personen der logoischen Manifestation. Die Parallele stimmt durchaus.

1. Die Monade.

2. Die dreifache Triade, Atma-Buddhi-Manas, oder Geistiger Wille, Intuition und höheres Denken.

3. Der egoische oder Kausalkörper, der Schrein für das buddhische Prinzip. Dieser Körper muss durch die Kraft des Denkvermögens erbaut werden. In ihm manifestieren sich die Drei.

4. Die dreifältige niedere Natur, die Stufen dichtester Objektivität.

5. Die dreifältige niedere Natur ist ihrem Wesen nach eine Quaterne (Vierheit) - nämlich der ätherische Körper, das beseelende Leben oder Prana, Kama-Manas und das niedere Denkprinzip. Manas oder das fünfte Prinzip bildet das Bindeglied zwischen dem Niederen und dem Höheren [*C7].

Wir haben es also mit unseren niederen Vier, unseren höheren Drei und der Beziehung zwischen ihnen, dem Denkprinzip, zu tun. Daraus ergibt sich die aus der Vereinigung der Drei und der Vier gebildete Sieben, und ein weiterer achter Faktor. Die endgültige Sieben wird in Erscheinung treten, wenn Buddhi und Manas verschmolzen sind. Einige unserer okkulten Bücher enthalten mancherlei Hinweise auf eine achte Sphäre. Dazu möchte ich bemerken, dass dieses Bindeglied des intelligenten Denkvermögens uns einen Schlüssel zum Geheimnis liefert. Wenn das Denkvermögen sich übermässig entwickelt und aufhört, das höhere und das niedere Denkprinzip zu vereinigen, dann bildet es eine Sphäre für sich. Das ist das grösste Unheil, das einer menschlichen Einheit zustossen kann.

Es ergibt [262] sich also:

Die Monade, das mikrokosmisch Absolute.

Reiner Geist.

Das Einzig-Eine.

Die monadische Dreiheit.

Erster Aspekt                         Atma oder geistiger Wille.

Zweiter Aspekt                      Buddhi, das Christusprinzip.

Dritter Aspekt                        Manas oder höheres Denken.

Der Sohn-Aspekt im objektiven Dasein

Der egoische oder Kausalkörper.

Die niedere Quaterne.

1. Der Mentalkörper.

2. Der Astral- oder Gefühlskörper [*C8].

3. Prana oder Lebensenergie.

4. Der ätherische Körper.

Der Mikrokosmos reproduziert das Sonnensystem im kleinen Massstab. Obiges bezieht sich auf die objektiven Formen, die der Sonne und den sieben heiligen Planeten entsprechen. Parallel zur exoterischen Form läuft aber eine psychische Entwicklung der sogenannten sieben Prinzipien. Der Mensch entwickelt sieben Prinzipien, die sich wie folgt aufzählen lassen:

Mikrokosmische Prinzipien [*C9]

Zwei höhere Prinzipien:

1. Aktive Intelligenz.

2. Latente Liebe-Weisheit.

(Die psychische Natur [263] der Monade ist zweifältig).

1. Das Atma-Prinzip. Geistige Natur. Wille.

2. Das Buddhi-Prinzip. Liebesnatur. Weisheit.

3. Das Manas-Prinzip. Verstandesnatur. Aktivität.

Bemerkenswert ist dabei, dass die drei Prinzipien im Sinn der Triade, zusammen mit den beiden zur Synthese bringenden Prinzipien auf der Ebene der Monade, fünf Prinzipien ausmachen und den Schlüssel zu der von H. P. B. an bestimmten Stellen benützten Numerierung liefern. Das lässt sich folgendermassen ausdrücken:

I.  Das Absolute                        Die Monade.

II. 1.  Prakriti                             Aktive Intelligenz. Der Göttliche Manasaputra.
    2.  Purusha                           Liebe-Weisheit. Der Vishnu-Aspekt.

Auf der Ebene der Objektivität:

III.  3. Atma.

       4. Buddhi.                          Die Triade.

       5. Manas.

Vom Standpunkt der Evolution aus betrachten wir die höheren zwei und das höchste eine Prinzip als das, was dem Absoluten in seiner Manifestation als Zweiheit (Dualität) entspricht. Sie liegt zeitlich vor der Objektivität (dem objektiven Dasein), welche die Anwesenheit der drei erfordert. Während der Manifestation lassen sich die Prinzipien folgendermassen darstellen:

Erstes Prinzip                                 Die Sphäre [264] der Manifestation, das monadische Ei.

Zweites Prinzip                              Atma                                      Wille.

Drittes Prinzip                                Buddhi                                  Reine Vernunft, Weisheit.

Viertes Prinzip                                Manas                                   Reines Denken, höheres Denken.

Fünftes Prinzip                               Manas                                   Niederes Denken.

Sechstes Prinzip                             Kama-Manas

Siebtes Prinzip                               Reine Emotion oder Gefühl.

Dies sind die für den Mikrokosmos gültigen Prinzipien, nachdem sie die Grenzen der physischen Körper vollends überschritten haben; daher befasst sich die Darstellung allein mit dem subjektiven Leben oder mit der Entwicklung der Psyche oder Seele.

Das muss man sorgfältig im Sinn behalten, denn sonst entsteht Verwirrung. In unserer Aufzählung handelt es sich um Subjektivität, und nicht um Form. Unsere Betrachtung umfasste also:

a. Siebenfache Objektivität                        die materiellen Formen.

b. Siebenfache Subjektivität                      die psychische Evolution.

c. Siebenfache Geistigkeit                          das Leben der Entität oder Wesenheit.

Es ist auch zu beachten, dass wir in der Darstellung des geistigen Lebens der Monade dieses Leben als fünffältig betrachteten. Das war notwendig mit Rücksicht auf die gegenwärtige fünffältige Evolution, aber es gibt zwei weitere Prinzipien, nämlich:

6. Das Leben des Himmlischen Menschen, in dessen Körper die Monade einen Platz findet.

7. Das Leben des Logos, in dessen Körper der Himmlische Mensch seinen Platz findet.

Es dürfte angezeigt sein, an dieser Stelle eine weitere Aufzählung der Prinzipien des Menschen [*C10] während seiner Manifestation in den drei Welten einzuschalten, d.h. auf den Ebenen, auf denen das Subjektive [265] und das Objektive sich vereinen. Was ergibt sich dabei? Wir wollen dort anfangen, wo der Mensch anfängt, mit der niedrigsten:

7. Der ätherische Körper                1. Der Vitalkörper.

6. Prana                                              2. Lebenskraft.

5. Kama-Manas                                 3. Wunschdenken.

4. Niederes Denken                          4. Konkretes Denken.

3. Manas                                             5. Höheres oder abstraktes Denken.

2. Buddhi                                            6. Weisheit, Christuskraft, Intuition.

1. Atma                                               7. Geistiger Wille.

Dies ist die niedrigste numerische Anordnung, die für den wenig entwickelten Menschen der Jetztzeit gilt.

Was ergibt sich vom Standpunkt des Ego aus gesehen?

I. Das Absolute                                  Atma. Reiner Daseinswille.

II. Die Duade.

1. Buddhi                                            Reine Vernunft. Weisheit. 

2. Manas                                             Reines Denken.

III. Die Triade.

3. Der Kausalkörper.

4. Niederes Denken.

5. Kama-Manas.

6. Prana.

7. Der ätherische Körper.

Bei diesen [266] verschiedenen Aufzählungen der Prinzipien betrachten wir sie (wie H. P. B. es als notwendig bezeichnete [*C11,12] von verschiedenen Standpunkten aus, die sich je nach erreichter Entwicklungsstufe und Gesichtswinkel unterscheiden. Wir haben sie bei Beantwortung der sechsten Frage in dieser Weise betrachtet, weil wir zu betonen und unserem Denken klar einzuprägen suchten, dass drei Entwicklungslinien beobachtet werden müssen, wenn man die Evolution der Manasaputras betrachtet.

2. Die Objektive Entwicklung.

Sie ist siebenfältig im Rahmen von Evolution und Zeit, neunfältig während der Verdunkelung und zehnfältig im Zeitpunkt der Auflösung.

Makrokosmisch

1. Die sieben heiligen Planeten des Sonnensystems.

2. Die zwei Planeten, die verborgen sind und die Synthese herbeiführen.

3. Der eine, die endgültige Synthese bewirkende Planet - die Sonne. Sieben plus zwei plus eins macht zehn.

Es gibt zehn Zentren im Erhabenen Himmlischen Menschen.

Ein Himmlischer Mensch

1. Die sieben Ketten eines planetarischen Grundplanes.

2. Die zwei Ketten, die zur Synthese dienen.

3. Eine endgültige Kette.

Es gibt zehn Zentren in einem planetarischen Logos. [267]

Mikrokosmos

1. Die sieben benützten Träger:

a. Die atmische Hülle.

b. Der buddhische Träger.

c. Der kausale oder egoische Körper.

d. Der mentale Körper.

e. Der astrale Körper.

f. Der ätherische Körper.

g. Der dichte physische Körper.

2. Zwei der Synthese dienende Körper:

a. Der Kausalkörper.

b. Der physische Körper.

3. Ein der Synthese dienender Körper:

a. Die monadische Hülle.

Im physischen Träger gibt es sieben Zentren, welche diesen Körpern entsprechen, wobei die zur Synthese dienenden Zentren am Herzen und Kehlkopf liegen; das Kopfzentrum dient dann zur endgültigen Synthese. Diese Aufstellung gilt einzig und allein für die Formseite und die Träger, die der Logos, die Manasaputras und der Mensch bewohnen.

3. Die Subjektive Entwicklung.

Auch sie ist siebenfältig:

1. Astral                                            reines Wünschen, Emotion, Gefühl.

2. Kama-Manas                              Wunsch-Denken.

3. Manas                                          Niederes, konkretes Denken.

4. Höheres Manas                          Abstraktes oder reines Denken.

5. Buddhi                                          Reine Vernunft, Intuition.

6. Atma                                             Reiner Wille, klares Erkennen.

7. Monadisch                                   Wille, Liebe-Weisheit, Intelligenz.

Hierbei handelt es sich um die siebenfältige Entwicklung von inhärenter Liebe-Weisheit mit Hilfe des Denkens. Diese Entwicklung vollzieht sich im makrokosmischen Rahmen durch die sieben [268] Himmlischen Menschen, die in tätiger Weise intelligent, und ihrem inneren Wesen nach Liebe sind, und die objektiv durch ihre Formen, die planetarischen Grundpläne, sichtbar werden. In ihrer Gesamtheit sind sie der Logos, der Erhabene Herr der Himmel. Im Fall eines Himmlischen Menschen vollzieht sich die Entwicklung durch die sieben Gruppen menschlicher Entitäten, die seine psychischen Zentren bilden. Diese Gruppen entwickeln auf ihrer eigenen Ebene Intelligenz, sind ihrem inneren Wesen nach Liebe, und erscheinen in objektiver Gestalt auf den sieben Ketten eines Grundplanes. Im Fall des einzelnen Menschen vollzieht sich die Entwicklung durch seine sieben Zentren, die der Schlüssel zu seiner psychischen Evolution sind. Ein Mensch entwickelt ebenfalls Intelligenz, ist seinem Wesen nach Liebe, und tritt objektiv in einem seiner Körper in Erscheinung.

Was ich zu betonen suche, ist die Tatsache der psychischen Entwicklung und ausserdem die Tatsache, dass subjektive Evolution die Hauptaufgabe des Logos, eines planetarischen Logos und eines Menschen ist. Tätige intelligente Liebe (die durch intelligente Anwendung des Denkvermögens aus ihrem Schlummerzustand erweckte innewohnende Qualität der Liebe) wird das Ergebnis des Evolutionsvorganges sein. So, wie Objektivität zweifältig, d.h. Leben und Form ist, genauso ist auch Subjektivität zweifältig, nämlich Denken und Liebe, und die Verschmelzung beider erzeugt Bewusstsein. Der Geist allein ist eine Einheit, und als solche ungeteilt; die Entwicklung des Geistes (oder dessen Aneignung der Früchte der Evolution) wird erst dann zur bewussten Tatsache, wenn die zweifältige Evolution der Form und der Psyche vollendet ist. Dann erntet der Geist die Früchte der Evolution und nimmt die während der Manifestation genährten Qualitäten in sich auf, nämlich vollendete Liebe und vollendete Intelligenz, die sich dann als tätige, intelligente Liebe-Weisheit zeigen.

Die Frage: «Was ist der Denkaspekt und warum ist er so wichtig?» könnten wir demnach so beantworten, dass der Denkaspekt in Wirklichkeit die Fähigkeit oder das Vermögen der logoischen Existenz ist, zu denken, zu handeln, aufzubauen und sich höherzuentwickeln, um zu tätiger Liebe fähig zu werden. Wenn der Logos, der tätige Intelligenz ist, seinen Lebenszyklus durchlaufen hat, [269] wird er auch in der ganzen Natur voll manifestierte Liebe sein. Das gleiche lässt sich von einem Himmlischen Menschen innerhalb seiner Sphäre, und von einem Menschen in seinem winzigen Zyklus sagen. Daraus erhellt sich die Bedeutung von Manas in vollem Mass. Es ist das Mittel, durch welches die Evolution überhaupt ermöglicht, Verständnis erreicht und Aktivität verursacht und nutzbar gemacht wird.

Nun wollen wir einmal sehen, wie diese Frage sich im Sinn von Feuer ausdrücken lässt: