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Strophe IX

Die dreissigtausend [26] Millionen Wächter weigerten sich, dem Ruf zu folgen.

«Wir treten nicht in die Formen ein», sagten sie, «bis zum siebenten Äon.» Die zweimal dreissigtausend Millionen hörten auf den Ruf und nahmen die vorgesehenen Formen an.

Die Aufständischen lachten im stillen und suchten pralayischen Frieden bis zum siebenten Äon. Die sieben grossen Herren wandten sich aber an die grösseren Chohans und berieten sich zusammen mit den ewigen Lhas des dritten kosmischen Himmels.

Dann ging die Weisung aus. Die Saumseligen in der höchsten Sphäre hörten sie durch das Planetensystem hindurch widerhallen. «Nicht schon beim siebten Äon, sondern erst beim vierzehnten siebenten wird euch neue Gelegenheit geboten werden. Die Ersten werden die Letzten sein, und Zeit wird auf Äonen hinaus verlorengehen.»

Die gehorsamen Söhne des Denkens verbanden sich mit den Söhnen des Herzens, und die Evolutionsspirale nahm ihren Fortgang. Die Söhne der Macht verblieben an der ihnen bestimmten Stätte, obwohl kosmisches Karma einige wenige von ihnen zwang, sich zu den Söhnen des Herzens zu gesellen.

Beim vierzehnten siebenten Äon werden sich die Söhne des Denkens und des Herzens im endlosen Flammenmeer mit den Söhnen des Willens zu manvantarischer Manifestation zusammenfinden. Dreimal wird das Rad sich drehen.

Im Zentrum stehen die Buddhas der Aktivität, ihnen helfen die Herren der Liebe, und nach ihrem zweifachen Werk werden die strahlenden Herren der Macht kommen.

Die Buddhas der Schöpfung sind aus der Vergangenheit hervorgetreten. [27] Die Buddhas der Liebe versammeln sich jetzt. Die Buddhas des Willens werden während der letzten Umdrehung des dritten grösseren Rades blitzartig ins Dasein treten. Dann wird das Endziel errungen sein.